Wandertipp „Romantische Winterwanderung zur Hohen Liebe“

Auf dieser romantischen Rundwanderung warten abwechslungsreiche Ausblicke auf die winterlichen Entdecker. Länge und Dauer der Tour: Die 10 km lange Tour nimmt ca. 3,5 Stunden in Anspruch. Die Tour: Die mittelschwere Rundwanderung zur Hohen Liebe beginnt und endet auf dem Marktplatz in Bad Schandau. Mit dem über einhunder jährigen historischen Personenaufzug führt die Tour zunächst in den höhergelegenen Stadtteil Ostrau. Am Luchsgehege vorbei folgt der romantische Weg dem roten Strich bis zum Höhepunkt der Tour, der Hohen Liebe. Zwischendurch geben die kahlen Baumkronen den Blick zum majastätischen Falkenstein frei. Weiter geht der Weg über zahlreiche Stufen hinab ins Kirnitzschtal – von hieraus wechselt die Markierung zum roten Punkt. Auf dem Flößersteig gehts zurück ins Stadtzentrum von Bad Schandau. An- / Abreise: Per Auto von Dresden über die A 17 bis Pirna, Bundesstraße 172 bis Bad Schandau, Parkmöglichkeit auf dem Parkplatz Elbkai. Mit der S-Bahn 1 des ÖPNV von Dresden bis Bad Schandau. Nationaler und internationaler Bahnhof Bad Schandau mit EC- und IC-Direktverbindungen.

Wandertipps

Naturliebhaber finden in der Umgebung von Bad Schandau Wandertouren der verschiedendsten Ansprüche.

Ausflug nach Ostrau

Dauer: 1,5 – 2 h Fußweg von der Badallee über den Lutherweg oder Fahrt mit dem 50 m hohen freistehenden elektrischen Personenaufzug (1904 von Rudolf Sendig erbaut). Herrliche Aussicht auf die Stadt und die Elbe bis hin zum Lilienstein – am oberen Aufgang befindet sich ein kleines Tiergehege – Spaziergang über den Fahrstuhlweg nach dem Stadtteil Ostrau, gute Aussicht auf die Schrammsteine und die Felswelt des Elbsandsteingebirges. Ostrau – Wanderbeginn in das Schrammstein- und Winterberggebiet. Rückweg über den Lutherweg zur Stadt, über den Wolfsberg nach Postelwitz oder über den Ostrauer Berg ins Kirnitzschtal.

Wanderung zum Großen Winterberg (552 m)

Ganztageswanderung Ausgangspunkt ist der Lichtenhainer Wasserfall – Kuhstall – Wanderung über den Kleinen zum Großen Winterberg (Basaltkuppe auf Sandsteinsockel). Einkehrmöglichkeit in der Ausflugsgaststätte >>Großer Winterberg<< Abstieg nach Schmilka – mit Bus, Schiff oder S-Bahn zurück zur Stadt oder Fußweg über Schmilka und den Elbleitenweg.

Wanderung zu den Schrammsteinen und Winterberg

Ganztageswanderung Bad Schandau – Personenaufzug Ostrau oder Elbpromenade bis Postelwitz – links über die Kirschleite zum Zahnsgrund, Latten- oder Schrammsteinaussicht – Gratweg – Reitsteig – Großer Winterberg. Rückweg über Schmilka oder über den Kleinen Winterberg – Kuhstall – Lichtenhainer Wasserfall – Kirnitzschtalbahn.

Wanderung auf den Lilienstein

415 m hoher Tafelberg Dauer: ca. 3 – 5 Stunden Von Bad Schandau in Richtung Rathmannsdorf – links nach Prossen – am Ortsende über den Kanonenweg und die Steinanlage (Treppen und Stufen) – umfassende Rundsicht über die Sächsische Schweiz. Abstieg über eine gut ausgebaute Steinlage nach Ebenheit und weiter nach Königstein oder den Lottersteig zum Kurort Rathen – zurück mit dem Schiff, der S-Bahn oder zu Fuß an der Elbe entlang. Mit dem PKW auch Fahrt bis Waltersdorf an den Fuß des Lilienstein möglich.

Wanderung auf den Pfaffenstein

Dauer: ca. 3 Stunden Mit dem Bus oder PKW nach Pfaffendorf oder zu Fuß über die Elbbrücke – Richtung Königstein – über den Rietschgrund nach Kurort Gohrisch – über die Pfaffendorfer Straße nach Pfaffendorf – Aufstieg über das Nadelöhr (über 100 Stufen und Leitersprossen erfordern eine gute Kondition) eine Attraktion ist die 35 m hohe freistehende Felsnadel, die berühmte Barbarine (425 m hoch und wild zerklüftet). Die Sage deutet den Fels Barbarine als ungehorsame Jungfrau, die durch den Fluch der Mutter in Stein verwandelt wurde.

Wanderung zur Kaiserkrone und Zirkelstein

Fahrt mit der S-Bahn oder Schiff nach Schmilka – Hirschmühle – Fußweg über den Aschersteig nach Schöna (Anfahrt mit PKW möglich) – Aufstieg zur Kaiserkrone oder Zirkelstein – zurück über den Wolfsgraben nach Reinhardtsdorf – Krippen – Bad Schandau. Herrliche Sicht in die Sächsische und Böhmische Schweiz.

Wanderung zur Oberen Schleuse mit Kahnfahrt

Dauer: ca. 4 Stunden Markierung Blauer Strich: Anreise mit dem Bus, Linie 241, oder dem eigenen PKW bis Hinterhermsdorf – Buchenpark (GHs, P) – Alter Hohweg – Dachshöhlen – Obere Schleuse (Bootsstation, Klamm, GHs, Staatsgrenze) – 50 min. Kahnfahrt mit Erläuterungen zum Gebiet der Hinteren Sächsischen Schweiz – Warte- und Fahrzeit ca. 0,5 Stunden. Markierung Roter Strich: Hermannseck (Fußweg) 1,5 Stunden – Stufenaufstieg durch enge Kluft zur Schlegelhütte – Wettinplatz 2 Stunden – Neuer Hohweg. Markierung Roter Strich: Lehmhübel – Hinterhermsdorf – bequemer Weg (Heimfahrt mit Bus oder PKW) – 3 Stunden

Wanderung in die Böhmische Schweiz

Dauer: ca. 4 – 6 Stunden Fahrt bis Schmilka und Wanderung über die Grenze bis Hrensko (Herrnskretschen) oder bis Parkplatz Hrensko – Wanderung zum Prebischtor – größtes Naturtor in Mitteleuropa (16 m hoch und eine Spannweite von 26,5 m) entstanden durch Auswitterung des Sandsteins in einem vorspringenden Felsriegel – einzigartige Aussicht. Wanderung weiter bis zum Dorf Mezna und Edmundsklamm – Kahnfahrt auf der Wilden und der Stillen Klamm (eröffnet 1890 und 1898) – Rückkehr nach Hrensko. Empfehlenswert: Elbradweg nach Schöna oder Fahrt mit der S-Bahn – ständige Fährverbindung nach Hrensko und zurück.

Fahrt mit der Sächsisch-Böhmischen Nationalparkbahn

Dauer: ca. 3 – 6 Stunden Romantische Bahnfahrt durch 7 Tunnel und über 2 Viadukte. Vom Bahnhof Bad Schandau oder Rathmannsdorf fahren Sie mit der Bahn durch das schöne ruhig gelegene Sebnitztal in die Seidenblumenstadt Sebnitz – Besuch des Sebnitzer Kunstblumen- und Heimatmuseum >>Prof. Alfred Meiche << und Sebnitzer Seidenblumenmanufaktur mit Schauwerkstatt – Wanderung zurück durch das Schwarzbach- Sebnitztal oder Rückfahrt mit Bus oder Bahn. Reizvoll ist eine Wanderung über die Hohe Straße nach Lichtenhain – Hörnelweg zum Lichtenhainer Wasserfall – Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn nach Bad Schandau.

Wanderung zum Großen Zschirnstein

höchste Erhebung der Sächsischen Schweiz – 562 m Dauer: ca. 3 – 5 Stunden Ab Bad Schandau mit dem Bus oder über den Caspar-David-Friedrich-Weg nach Reinhardtsdorf und weiter zum Wolfsberg, danach über den Salzleckenweg Sie überqueren den Schlosserhübelweg und wandern durch den Wald hinauf zum großen Zschirnstein (ca. 5km). Wählen Sie den nördlichen Abstieg, so erreichen Sie den Schifferweg, weiter links zum Hirschgrundweg, der nach Kleingießhübel führt (ca. 3 km). Rückweg nach Reinhardtsdorf über den idyllischen Wiesenweg (ca. 5 km) oder den Dr.-Jacobi-Weg (ca. 3 km).

Lehrpfad Flößersteig

Dauer: ca. 4,5 Stunden (gesamte Strecke) Ausgangspunkt: Bad Schandau, Kurpark, meist bequemer Weg, teilweise Trittsicherheit erforderlich Endpunkt: Kirnitzschtal, Neumannmühle Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinie 241 Bad Schandau – Hinterhermsdorf, Kirnitzschtalbahn Zwei Etappen: a) Bad Schandau bis Beuthenfall (9 km) b) Beuthenfall bis Neumannmühle (7 km) Markierung: Grüner Schrägstrich auf weißem Grund, Gesamtlänge 9 km, 92 Lehrtafeln Teilbegehungen sind möglich durch 7 Haltestellen der Kirnitzschtalbahn bzw. Bushaltestellen Der 1958 angelegte Lehrpfad war der erste seiner Art in der Sächsischen Schweiz. Die naturkundlichen und kulturhistorischen Informationen zeigen den besonderen Rang des Kirnitzschtales. Die Wanderung entlang des Baches ist sehr abwechslungsreich und verspricht großen Naturgenuss. Eine Reihe von Gaststätten laden unterwegs zur Stärkung ein und halten die Anstrengungen in Grenzen.

Flößersteig

Lehrpfad durch das Kirnitzschtal

Ab Bad Schandau – Bindung an der Elbe führt der geologische Lehrpfad – Flößersteig – entlang der Kirnitzsch. Informationstafeln beschreiben die Geologie, Naturkunde und die Geschichte der Flößer. Wanderzeit: ca 4,5 Stunden (gesamte Strecke), meist bequem, teilweise Trittsicherheit erforderlich Ausgangspunkt: Bad Schandau, Kurgarten Endpunkt: Kirnitzschtal, Neumannmühle Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinie 241 Bad Schandau – Hinterhermsdorf, Kirnitzschtalbahn Zwei Etappen:
  • Bad Schandau bis Beuthenfall (9 km)
  • Beuthenfall bis Neumannmühle (7 km)
Markierung: Grüner Schrägstrich auf weißem Grund, Gesamtlänge 9 km, 92 Lehrtafeln,Teilbegehungen sind möglich durch 7 Haltestellen der Kirnitzschtalbahn bzw. Bushaltestellen Der 1958 angelegte Lehrpfad war der erste seiner Art in der Sächsischen Schweiz. Die naturkundlichen und kulturhistorischen Informationen zeigen den besonderen Rang des Kirnitzschtales. Die Wanderung entlang des Baches ist sehr abwechslungsreich und verspricht großen Naturgenuss. Eine Reihe von Gaststätten laden unterwegs zur Stärkung ein und halten die Anstrengungen in Grenzen.

Caspar-David-Friedrich-Weg

Kulturhistorischer Wanderweg in Krippen

Caspar-David-Friedrich-WegStationen des Caspar-David-Friedrich-Weges:
  • Grundinformationen zum Maler
  • Elbtal – Liliensteinblick
  • Elbtal – Steinbruchmotiv
  • Elbtal – Teufelsturmblick
  • Hangweg – Elbtalturmblick
  • Hirschgrund – Felsmotive
  • Aufstieg Kaiserkrone, Felsblock
  • Wolfsberg – Aussicht nach Böhmen
  • Püschelweg – Baumstudien
  • Püschelweg – Mondbetrachtungen
Wegverlauf: Ausgangs- und Endpunkt: Krippen (Fähre) – Elbradweg bis Eisenbahnunterführung – Aufstieg zum Hangweg – diesen zum Hirschgrund – nach Schöna – Weg zur Kaiserkrone bis zu Tafel 7 (Aufstieg zur Kaiserkrone empfehlenswert) – zurück durch Schöna über Reinhardtsdorf – Püschelweg durch den Wald und hinab nach Krippen.

Fernwanderweg E 3

Abschnitt Sächsische Schweiz

Teilabschnitt Schmilka – Bad Gottleuba, Markierung Blauer Strich Dieser Weg ist auch bekannt unter dem Namen Fernwanderweg Eisenach – Budapest, der 1986 ins Leben gerufen wurde. EB bzw. E3 Bad Gottleuba – Bahratal – Bielatal – Leupoldishain – Festung Königstein – Königstein – Lilienstein – Kurort Rathen – Bastei – Rathewalde – Hohburkersdorfer Rundblick – Hohnstein – Brand – Tiefer Grund – Sebnitztal – Kirnitzschtal – Ostrau – Schrammsteine – Schrammsteinaussicht – Schrammsteingratweg – Großer Winterberg – Schmilka – Hernskretschen (Grenzübergang) Sehr abwechslungsreich, durch das häufige auf und ab schon einigermaßen anstrengend. Es ist eine Tour „Elbsandstein querdurch“. Sie vermittelt einen großzügigen Überblick über die gesamte Elbsandsteinlandschaft, die im böhmischen Teil ihre Fortsetzung erfährt. Für den Fernwanderer in zwei Etappen keine übermäßige Belastung. Früher gab es auf dem Lilienstein und dem Großen Winterberg einen Stempel ins Tourenheft.